Naturheilkunde Arnsberg

Privatpraxis
Dr. med. Ina Lohmann

“Ihre Gesundheit liegt mir am Herzen. Dafür nehme ich mir Zeit.”

- Dr. Ina Lohmann

Neuraltherapie

Behandlung per Injektion mit Lokalanästhetika

Wie entstand die Neuraltherapie?

Die Briloner Arztbrüder Ferdinand und Walter Huneke versuchten Anfang des 20. Jahrhunderts lange Zeit erfolglos die Migräne ihrer Schwester zu lindern.

Wie schon unzählige Male zuvor verabreichte Ferdinand Huneke seiner Schwester eines Tages im Jahr 1925 ein Schmerzmittel über die Vene. Aber diesmal verschwand die Migräne unter laufender Infusion schlagartig!

Verwundert über diesen unerwarteten Verlauf untersuchte Dr. Huneke seine Therapie etwas genauer. Er stellte fest, dass er versehentlich ein Procain-haltiges anstatt des üblichen Procain-freien Schmerzmittels verwendet hatte. Das Procain-haltige Schmerzmittel war eigentlich nur für die intramuskuläre Anwendung gedacht. Denn die Gabe von Procain in Blutgefäße wurde bisher als gefährlich angesehen.

Durch weitere Versuche fanden die Brüder Huneke heraus, dass die Wirkung des Procains nicht nur über die Injektion in das Butgefäß verursacht wurde - die Injektion neben das Blutgefäß wirkte genauso gut.

Schon damals nahm man daher an, dass die Wirkung über das Nervensystem erfolgen musste (s. u.). Aus dieser Erkenntnis leitet sich die Bezeichnung „Neuraltherapie“ ab.

Heute wissen wir, dass der „Raum zwischen den Zellen“ bzw. unsere Matrix ebenfalls eine entscheidende Rolle für die Wirkung der Neuraltherapie spielt (s. u.).

Wie wirkt Neuraltherapie?

Die Wirkung der Neuraltherapie lässt sich z. B. über eine Regulation des vegetativen Nervensystems (Sympathikus und Parasympathikus) erklären.

In der heutigen Zeit führen oft Stress, aber auch akute oder chronische Erkrankungen sowie entzündliche Veränderungen zu einer Überlastung dieses Nervensystems. Folglich kommt es zu einer Aktivitätssteigerung des sympathischen Nervensystems. Durch den permanent erhöhten Reizzustand des Sympathikus kommt es zu einer Minderdurchblutung des Gewebes und somit zur Entstehung von Schmerzen.

Das Procain bzw. seine Abbauprodukte setzt genau hier an: Die Durchblutung des Gewebes wird verbessert, Blutgefäße werden weitgestellt. Sympathische Nervenfasern liegen wie ein Netz auf den arteriellen Blutgefäßen und durchziehen damit den ganzen Körper. Durch die Neuraltherapie wird die Nervenleitung in den umspritzten Sympathikusfasern kurz unterbrochen. Dadurch kann sich die Funktion der Sympathikusfasern normalisieren, so dass häufig eine Beschwerdebesserung eintritt.

Anschaulicher wird dies im Vergleich mit der Arbeit am Computer: Tritt hier eine Störung ein, hilft meist ein Neustart („Reset“). Vereinfacht beschrieben funktioniert genau so der sogenannte Procain-Reset.

Grundsubstanz (Matrix) und Regulation

Der Wiener Arzt Alfred Pischinger (1899-1983) hatte im Jahr 1975 mit seinem Buch „Das System der Grundregulation“ die elementare Bedeutung des Bindegewebes beschrieben. Er erkannte, dass sich die Leistungsfähigkeit des menschlichen Organismus’ nicht in der Zelle selbst, sondern in dem Raum zwischen den Zellen entscheidet. In diesem Raum, also dem Bindegewebe oder auch der extrazellulären Matrix oder Grundsubstanz, findet ein permanenter Austausch von Informationen statt.

Unsere kleinsten Blutgefäße (Kapillaren), Nervenfasern und Lymphgefäße enden hier und kommunizieren untereinander sowie mit den benachbarten Zellen.

Neben seiner Transportfunktion für Blutbestandteile, Hormone, Botenstoffe Lymphe, Nervenimpulse uvm. werden im Bindegewebe daher auch Stoffwechselprozesse wie der Abtransport toxischer Stoffe reguliert. Im gesunden Zustand herrscht ein Fließgleichgewicht vor, die Homöostase oder Homöodynamik. Ist das Gleichgewicht gestört, kann die regulierende Funktion des Bindegewebes nicht mehr aufrecht erhalten werden. Es kommt langsam zu einer „Verschlackung“ der Grundsubstanz. Hieraus resultiert eine Übersäuerung des Gewebes (Azidose), ein Anstieg von Radikalen und letztendlich eine Entzündungssituation. In der TCM wird dies als Störung des Energieflusses bezeichnet. Diese Störungen beginnen für die Betroffenen meist unterschwellig und werden zunächst nicht wahrgenommen.

Akupunktur

Nadeln gegen Beschwerden

Geschichte der Ohrakupunktur

Die Geschichte der Ohrakupunktur hat schon vor mehr als 2000 Jahren bei Hippokrates seinen Anfang genommen. Auch im alten Ägypten und China wurde diese Therapieform praktiziert, bevor sie lange in Vergessenheit geriet.
Erst in den fünfziger Jahren wurde die Ohrakupunktur durch den französischen Chirurgen Dr. Paul Nogier wiederentdeckt:
Einige seiner Patienten hatten Narben im Bereich des Ohres. Aufgrund von Ischiasschmerzen waren sie mit glühenden Nadeln behandelt worden – und das erfolgreich!

Durch diese Erkenntnis wurden weitere Zonen des Ohres untersucht und festgestellt, dass sich der gesamte Mensch mit all seinen Organen und Aspekten im Ohr abbilden lässt.

Erklärungsmodell der Ohrakupunktur

Das Ohr entwickelt sich während der Embryonalphase aus dem Ohrbläschen – einer Ausstülpung des Gehirnes. Es besteht somit eine enge Beziehung zwischen Ohrmuschel und Gehirn. In der Ohrmuschel bilden sich die Reflexzonen der Körperorgane und der Psyche ab. Daher führt ein externer Reiz (Akupunktur-Nadel) auf eine bestimmte Region des Ohres zu einer entsprechenden Reizantwort (z. B. Schmerzlinderung).
Aufgrund dieser engen Beziehung zum Gehirn mit rascher Signalweiterleitung erzielt die Ohrakupunktur sehr schnell ihre Wirkung.

Ablauf der Ohrakupunktur

Die Behandlung wird üblicherweise im Sitzen durchgeführt, kann aber auch im Liegen erfolgen.
Das Setzen der Nadeln richtet sich nach dem jeweiligen Beschwerdebild des Patienten. Das Konzept wird immer individuell erstellt. Ein ausführliches Vorgespräch ist daher vor der ersten Behandlung immer erforderlich. Meist reichen 5 Nadeln pro Behandlung aus, die für 20-30 Minuten im Ohr verbleiben. In dieser Zeit soll der Patient ruhen.

Eine Alternative zu den Nadeln bieten japanische Goldkügelchen (kleine, mit echtem Gold ummantelte Kugeln). Diese werden auf die entsprechenden Punkte im Ohr geklebt (siehe Foto) und können bis zu 5 Tage dort verbleiben. Die Akupunkturpunkte werden hierdurch stimuliert ohne die Haut zu verletzen. Damit eignen sich die Goldkügelchen nicht nur als Ersatz für Dauernadeln, sondern auch für empfindlichere Patienten oder bei Einnahme von Antikoagulanzien (Blutverdünnern).
Auch bei Kindern haben sich die Goldkügelchen bewährt.

Bei manchen Erkrankungen ist es sinnvoll, zunächst die klassische Akupunktur an dem einen Ohr durchzuführen und nach der Ruhezeit an dem anderen Ohr ergänzend die Goldkügelchen zu setzen.

Innerhalb von 3-5 Sitzungen zeigt sich, wie die Ohrakupunktur bei Ihnen und Ihren Beschwerden wirkt. Meistens sind 8-12 Sitzungen erforderlich, die wöchentlich erfolgen.

Einsatzgebiete

Die Ohrakupunktur wirkt nachweislich schmerzlindernd, entspannend und regulierend. Sie bietet damit für viele Symptome und Erkrankungen eine nebenwirkungsarme Behandlung.

Der Einsatz der Ohrakupunktur hat sich u. a. bei folgenden Erkrankungen bewährt:

  • Erkrankungen der Wirbelsäule / Gelenke (z. B. Arthrose, Hexenschuss, Nervenreizungen)
  • Chronische Schmerzen
  • Kopfschmerzen / Migräne
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Depressionen
  • Heuschnupfen
  • Allergien
  • Neurodermitis
  • Bluthochdruck
  • Reizdarm
  • Menstruationsbeschwerden
  • Klimakterische Beschwerden

Integrative Onkologie

Schulmedizin ergänzt um komplementärmedizinische Ansätze

Die Diagnose einer Krebserkrankung bedeutet für die meisten Menschen einen drastischen und verändernden Einschnitt in ihr Leben. Es bleibt oft keine Zeit, dieses Ereignis in angemessener Zeit zu verarbeiten. Der klassisch schulmedizinisch ausgebildete Onkologe oder Hämatologe klärt über die Diagnose sowie die therapeutischen Optionen auf. Die Zeit, die ihm dafür zur Verfügung steht, ist häufig äußerst begrenzt. Raum für komplementärmedizinische Ansätze bleibt kaum, und eine zusätzliche Expertise in diesem Gebiet ist selten vorhanden.

Aus meiner langjährigen Erfahrung als Hämato-Onkologin weiß ich aber, dass sehr viele Patienten gerne mehr mit eingebunden werden möchten. Schließlich geht es ja um sie selbst. Sie möchten Raum und Zeit für ihre individuellen Fragen, aber auch für die jeweilige persönliche Beantwortung.

Viele Betroffene fragen sich, ob sie selber etwas tun können. Die Ziele hierbei sind individuell unterschiedlich. Vielen Patienten geht es darum, die seelische Anspannung zu verringern. Aber nicht nur die Stärkung der Psyche, sondern auch die Kräftigung des gesamten Körpers ist vielen Patienten sehr wichtig. Es geht um den Erhalt der Lebensqualität. Viele Beschwerden durch die Erkrankung selbst oder auch durch ihre Therapie lassen sich mit Hilfe natürlicher bzw. unterstützender Maßnahmen lindern. Hierunter fallen klassische sowie erweiterte Naturheilverfahren.

Mein Angebot an Sie:

Ich helfe Ihnen Ihre Erkrankung, Diagnostik und Therapie besser zu verstehen. Gerne erhalten Sie auch eine Zweitmeinung.

Ich helfe Ihnen bei der Erarbeitung Ihrer persönlichen Vorstellungen und Ziele. Hierbei geht es auch um die Stärkung Ihrer Kompetenz als Patient, damit Sie Ihre Wünsche und Bedürfnisse bei der Auswahl von Therapieoptionen und in den Behandlungsabläufen besser formulieren können.

Ich biete Ihnen ein breites Spektrum an naturheilkundlichen Verfahren, um Beschwerden durch die Erkrankung selbst oder durch die Therapie zu lindern.

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Ärzte sind im heutigen Klinik- und Praxisalltag so stark eingebunden und ausgelastet, dass der Patient als Mensch und Individuum oftmals auf der Strecke bleibt und seine eigentlichen Bedürfnisse nicht erkannt werden. Für diese Tatsache können die Ärzte selber leider sehr wenig.


Dr. Ina Lohmann

Ärztin

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Nicht jede Krankheit lässt sich durch die Einnahme von Tabletten lösen. Jede Erkrankung  hat ihren Ursprung und eine (Leidens-) Geschichte. Diesen Umstand zu erkennen und zu ergründen ist Hauptbestandteil meiner jetzigen naturheilkundlichen/ärztlichen Tätigkeit.


Dr. Ina Lohmann
Ärztin

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Die Frage, ob unser Gesundheitssystem ein grundlegendes Interesse an der Gesundheit seiner Mitglieder hat, kann ich klar mit -Nein- beantworten. Vielmehr ist es so, dass wirtschaftliche Interessen vermehrt die Entscheidungsgrundlage für eine angeratene Behandlung bilden.


Dr. Ina Lohmann

Ärztin

VITA

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