März 30

MS und kurzkettige Fettsäuren

Allgemeine Tipps & Ernährung

0  Kommentare

Eine deutsche Studie (Ruhr-Universität Bochum) mit ca. 300 MS-Patienten*innen von 2020 zeigte erneut den Zusammenhang zwischen Darmmikrobiota und der Ursachenforschung bei der Multiplen Sklerose. Die betroffenen Personen wiesen einerseits eine Fehlbesiedlung des Darmmikrobioms und andererseits einen Mangel an Propionsäure (kurzkettige Fettsäuren) auf. Wurden diese Fettsäuren substituiert, kam es zu einer Verbesserung immunologischer, neurodegenerativer und klinischer Parameter.

Fazit: Eine Untersuchung des Mikrobioms zur Statuserhebung und nachfolgend eine gezielte Symbioselenkung mit langfristiger Gabe von Propionsäure kann sich positiv auf die MS-Schubrate und das Fortschreiten der Erkrankung auswirken.

Quelle: Duscha et al., Propionic Acid Shapes the Multiple Sclerosis Disease Course by an Immunomodulatory Mechanism, Cell (2020)

Über die Autorin

Themenschwerpunkte: Orthomolekulare Medizin / Mikronährstoff-Beratung / Stressmedizin / Mitochondrienmedizin / Komplementäre Onkologie / Leaky Gut / Nahrungsmittelintoleranzen / funktionelle Magen-/Darmbeschwerden / Entgiftung / Schwermetallbelastung Therapieschwerpunkte: Akupunktur / Neuraltherapie / IHHT / Infusionsbehandlungen / Taping / VNS-Analyse

Dr. med. Ina Lohmann

Vielleicht interessiert Sie auch das

Fasten senkt Blutdruck bei Metabolischem Syndrom

Suchen Sie noch eine Idee für ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk?

IHHT-Höhentraining | Der Turbo für Dein Workout und Deine Regeneration

{"email":"E-Mail-Adresse ungültig","url":"Website-Adresse ungültig","required":"Pflichtfeld fehlt"}
>