Guasha-Massage

Guasha oder Gua Sha ist eine jahrtausendalte traditionelle Heilmethode aus Süd-Ost-Asien. Hierbei wird mit einem Schabeinstrument (aus Horn, Jade oder auch mit derm Deckel eines kleinen Schraubgläschens) die eingeölte Haut im Sinne einer Reiz-Therapie bearbeitet. Durch die Anregung der Durchblutung wird auch der Lymphfluss aktiviert. Es kommt zu einer Ableitung von Schlackenstoffen. Je intensiver die gewünschte Hautverfärbung zum Vorschein tritt, desto mehr Giftstoffe werden freigesetzt bzw. abtransportiert. Schmerzen werden hierbei nicht empfunden. Oft beschreiben die Patienten direkt nach der Behandlung bereits eine Besserung ihrer Beschwerden (vor allem bei Schmerzen im muskuloskelettalen Bereich).

Die Hautrötungen oder auch „blauen Flecken“ können bis zu vier Tage anhalten. In diesem gesamten Zeitraum erfährt der Körper weiterhin eine Entlastung, da der Stoffwechsel anhaltend aktiviert wird. Nach der Behandlung sollte der Patient daher auf eine ausreichende Trinkmenge achten, denn die Schlackenstoffe werden z. B. über den Urin ausgeschieden.

 

Typische Anwendungsgebiete sind:

  • Schulter- und Nackenschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen / Migräne
  • Andere muskuloskelettale Beschwerden
  • Bindegewebsschwäche / Anti-Aging-Effekt
  • Ausleitung von Säuren und Toxinen / Stoffwechselaktivierung
  • Aktivierung des Immunsystems